Indikation

Ambulante Psychiatrische Ergotherapie ist indiziert, wenn trotz Einschränkung der Handlungsfähigkeit durch eine Psychische Erkrankung kein Klinikaufenthalt notwendig ist oder als Anschlusslösung an einen Klinikaufenthalt.

Die ambulante Psychiatrische Ergotherapie setzt eine gleichzeitige Psychotherapie bei einem Arzt, einer Ärztin oder einem Psychologen, einer Psychologin voraus.

 

 

Wo findet die Ergotherapie statt

Da es uns ein grosses Anliegen ist, alltagsnah und somit lebensweltorientiert auf die individuelle Zielsetzung des Klienten hin zu arbeiten, bieten wir die Therapie nicht nur im Praxisraum an, sondern direkt am Ort wo die Schwierigkeiten auftreten: Zuhause, beim Einkaufen, in öffentlichen Verkehrsmitteln, am Arbeitsplatz, in der Schule etc.

 

 

Anmeldung beim Krankenversicherer

Die Ergotherapeutische Behandlung ist eine Pflichtleistung der Krankenkassen Grundversicherung oder von Sozialversicherungen, sofern sie ärztlich verordnet wurde und die Indikation aufgrund einer medizinischen Diagnose erfolgt. Von den Kostenträgern wird nur das einheitliche gesamtschweizerische Verordnungsformular akzeptiert.

Die Kostenübernahme durch andere Institutionen muss im Vorfeld abgeklärt werden.

 

 

Verordnung

 

Das Formular darf elektronisch ausgefüllt, aus Datenschutzgründen jedoch nicht per Mail versandt werden.

 

 

Anzahl Sitzungen je ärztliche Verordnung

Pro ärztliche Verordnung für ergotherapeutische Leistungen haben die Krankenversicherer die Kosten von höchstens 9 Sitzungen in einem Zeitraum von drei Monaten ab Behandlungsbeginn zu übernehmen. Lehnt der Krankenversicherer die Übernahme ab, hat er dies innerhalb von 10 Arbeitstagen, nach der Einreichung der Verordnung dem behandelnden Arzt, der behandelnden Ärztin mitzuteilen (Kopie an behandelnde Ergotherapeutin und an Klient/ Klientin bzw. deren gesetzlichen Vertretung).

 

Ausnahmen für Langzeitbehandlungen können nach Rücksprache mit dem Krankenversicherer vereinbart werden.

 

 

Fortsetzung der Therapie nach 36 Sitzungen

Soll die Ergotherapie nach einer Behandlung, die 36 Sitzungen entspricht, zu Lasten der Krankenversicherung fortgesetzt werden, so hat die behandelnde Ärztin, der behandelnde Arzt dem Vertrauensärztlichen Dienst zu berichten und einen begründeten Vorschlag über die Fortsetzung der Therapie zu unterbreiten.

Der Vertrauensärztliche Dienst prüft den Vorschlag und beantragt, ob und in welchem Umfang die Ergotherapie zu Lasten der Krankenversicherung fortgesetzt werden kann. Lehnt der Krankenversicherer die Übernahme der weiteren Therapie ab, hat er dies innerhalb von 10 Arbeitstagen, nachdem der Vorschlag über die Fortsetzung der Therapie eingegangen ist, der behandelnden Ärztin mitzuteilen (mit Kopie an die Ergotherapeutin und die Patientin bzw. deren gesetzliche Vertretung).

am park gmbh

Jakobstrasse 2

8400 Winterthur

052 202 69 02

www.ergotherapie-am-park.ch

Montag bis Freitag

von 8:00 bis 18:00/19:00 Uhr

oder nach Vereinbarung